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Pädagogisches Konzept:

„Jedes Kind muss gleiche Bildungschancen haben und dass von Anfang an. Den Eltern ist es naturgemäß ein Bedürfnis, das Beste für ihre Kinder zu wollen und die Pädagogen/innen haben durch ihre Ausbildung die Möglichkeiten, richtige Wege zu finden, den Eltern die Augen für die Stärken ihrer Kinder zu öffnen.“

(Heide Dürr – EEC-Stiftung)

Unsere Kindertageseinrichtung befindet sich seit dem Jahr 2012 auf dem Weg zum EEC (Early Excellence Center) und wird durch regelmäßige Teamfortbildungen und andere Weiterbildungen darin geschult und weiter fachlich begleitet.

Im Rahmen unserer Konzeption ist uns die individuelle Förderung des Kindes mit all seinen Stärken und Kompetenzen wichtig. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Eltern, Kindern und uns Erzieher*innen mit dem positiven Blick auf das Kind ist die Grundvoraussetzung all unserer Handlungen.

Link zu unserem bestehenden EEC Flyer

Unser „Haus für Kinder“ bietet jedem Kind die Möglichkeit, seine Selbstbildungsprozesse in seinem eigenen Tempo entfalten zu können. Jedes Kind bewegt sich mit seiner eigenständigen Persönlichkeit als Entdecker durch die unterschiedlichsten Spiel- und Lernbereiche in unserem Haus. Es erhält die Chance, in einer wertschätzenden Atmosphäre aktiv forschen und experimentieren zu können.

Das Erzieherteam wird nach eigenen Stärken und Interessen in den einzelnen Spiel- und Lernbereichen eingesetzt. Diese werden täglich geöffnet und personell mit einer Erzieherin besetzt.

Wir Erzieher*innen sehen uns als Bezugsperson, Ansprechpartner, BeobAchter und Lernbegleiter, der/die dem Kind eine anregungsreiche Umgebung mit vielfältigem (Alltags-) Material zur Verfügung stellt.

Die flexible Materialgestaltung nach den Interessen der Kinder und mit ihrer Mithilfe bietet selbst den Kindern, die schon langjährig im Haus sind, immer wieder neue Anreize. Auch die Räume werden dadurch immer wieder neu gestaltet.

Wichtig ist uns in der täglichen Arbeit mit den Kindern auch ihre Mitwirkung. Durch die Ermutigung zu selbstbestimmten Handlungen erleben sie, dass ihre Stimme Gewicht hat. (Selbstwirksamkeit / Partizipation)

In der Eingewöhnungszeit arbeiten wir mit den „Neuankömmlingen“ nach dem sogenannten „Berliner Modell“ (stufenweise Eingewöhnung). In dieser Zeit gestalten die Eltern auch für ihr Kind ein „Familienbuch“. Es soll den Übergang vom Elternhaus zur Kita erleichtern.

Die Bezugserzieherin ist eine wichtige Bindungsperson für das Kind und seine Familie im Hinblick auf die Kita. Dadurch wird eine sichere Basis für alle Beteiligten entwickelt. Hier beginnt eine sehr vertrauensvolle, oft langjährige Zusammenarbeit.

Mitbestimmung von Kindern in unserer Kita: Kinder haben was zu sagen!

Unsere Kitakinder werden in Ereignisse und Entscheidungsprozesse, die das Zusammenleben betreffen, einbezogen.

Kinder haben das Recht, mitzubestimmen, Kinder haben das Recht, von uns ernst genommen zu werden und gehört zu werden. Kinder erfahren dadurch, dass uns ihre Meinung wichtig ist und dass sie mit ihren Bedürfnissen ernst genommen werden.

  • Die Kinder entscheiden, welche Spiel- und Lernbereiche sie aufsuchen möchten und geben den Erzieherinnen darüber Auskunft.
  • Die Kinder haben die Wahl, in welchem Gruppenraum sie an dem Morgen- oder Abschlusskreis teilnehmen möchten
  • Sie gestalten diesen Sing- und Spielkreis aktiv mit, indem sie Spielvorschläge äußern und demokratisch abstimmen, welches Spiel gemeinsam gespielt werden soll
  • Immer wieder wird von den Erzieherinnen die Gestaltung der einzelnen Spielbereiche überdacht und verändert, den aktuellen Spielbedürfnissen der Kinder angepasst. Die Kinder werden bei der Gestaltung mit einbezogen, indem sie äußern, was sie momentan gerne spielen, welche Wünsche sie haben bezüglich des Materials oder der räumlichen Gegebenheiten
  • Die Kinder werden bei den Vorbereitungen von Festen, wie z.B. der Karnevalsfeier einbezogen. Sie äußern Themenwünsche für ein Mottofest, werden kreativ bei der passenden Dekoration und überlegen gemeinsam, wie z.B. ein „Piratenbuffet“ an so einem Tag aussehen könnte
  • Die Pfiffikuskinder (Vorschulkinder) werden regelmäßig gefragt, welche Themen sie interessiert und was sie in der Zeit der Pfiffikusgruppe davon möglichst behandeln möchten. Auch das gemeinsame Abschlussfest wird aktiv von den Kindern vorbereitet und nach ihren Wünschen gestaltet. Angefangen von den Programmpunkten bis hin zum gemeinsamen Abendessen.
  • Bei der wöchentlichen Bestellung des Mittagessens wirken die  Kinder abwechselnd mit. Diese können, mit Begleitung einer Erzieherin, für eine Woche das Essen für alle Kita-Kinder aussuchen. Essenwünsche werden immer wieder aufgeschrieben und erfüllt und sogar die Großküche hat schon Post von unseren Kita-Kindern mit Vorschlägen für weitere Gerichte bekommen.